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Archiv Usermeeting 13.03.2008
 
     
     
  51. Usermeeting am Donnerstag, den 13. März 2008
Dreieich-Dreieichenhain, Burghofsaal
 
     
  Nach der Begrüßung durch Herrn Ortmann, berichtete Herr Gerhardt über aktuelle Meldungen, darunter auch das Thema Business Contingency.  
     
  Die Diskussionen zu den Bereichen Backup, BCP und BCCP wurden mit Praxisbeispiel "Beamerausfall" unterlegt. Verschiedene Szenarien vom Stromausfall (BLACKOUT Deutschland?) bis zum Streik der Nationalbank Griechenland sollen in einer ZV-Woche diskutiert werden.  
     
 
(Zum Vergrößern, bitte auf das jeweilige Bild klicken)
 
     
  Firma Henkel vertreten durch den CPM-Manager Marc Rommerswinkel, hat über den Stand des Projektes Inhousebank/Bankenkonsolidierung mit EFiS/ABK berichtet. Die vielen europäischen Bankanbindungen sollen über SWIFT einheitlich bedient werden, wobei Henkel die bewährte Formatvielfalt beibehält (SEPA kommt später...). In diesem ambitionierten Projekt sind jetzt zwei Banken "live".  
     
  Es geht um die Kopplung vieler Inhouse-Systeme über die Middleware JBENIX von ABK hin zu SWIFT und zurück. Das Projekt liegt gut im Plan - dank des stringenten Projektmanagements von beiden Seiten.  
     
  Damit sind bei EFiS die "Trampelpfade" auch zu europäischen Banken gesetzt und für andere zur Nutzung freigegeben - eine wesentliche Erweiterung des bisherigen Netzwerkangebotes bei EFiS.  
     
  Bundesbank und EBA berichteten über den Start des SEPA-Mammutprojektes aus ihrer Sicht. Hier nur einige Stichpunkte.  
     
  - Konsolidierung wird kommen
- verhaltener Start, Volumenreserven
- keine Betragsbegrenzung (auch grosse Millionenbeträge)
- mehr als zwei Drittel sind grenzüberschreitende Zahlungen
- viel Werbung - Praxistest?
 
     
  Es gibt aber noch viel zu tun - angesprochene Problempunkte:
IBAN-BIC ("IBAN only"), Valuten-Gutschriften, R-Transaktionen: Formate und Codes, Wege und Fristen sowie Entgelte, Retourenvolumen noch zu hoch, Reach und Reachability.
 
     
  Die Gesetzlichen Schwerpunkte der Zahlungsverkehrsrichtlinien wurden von Frau Dr. Manger-Nestler dargelegt. Es wurde klar aufgezeigt, dass es bei einer Verordnung keine Handlungsspielräume für die Beteiligten am Zahlungsverkehr gibt. Dies soll heißen, dass eine Verordnung genau umgesetzt werden muss. Bei den Richtlinien können sich die Beteiligen am Zahlungsverkehr in gewissen Bahnen bewegen. Die Richtlinien sind nicht zwingend einzuhalten.
Des weiteren wurde darauf hingewiesen, dass bei diesen Verordnungen auch der Verbraucherschutz mit berücksichtigt worden ist. Bzgl. Lastschriftverfahren für den SEPA Raum, müssen die Länder noch an dieser Verordnung arbeiten, da jedes Land andere gesetzliche Grundlagen hat.
 
     
  Corporates kommen in die SEPA, wenn Vorteile aufgezeigt werden. Einer der Hauptforderungen ist das Thema Stammdaten und bei Lastschriften die B2B.  
     
  Das Jungfernflugprojekt geht in die nächste Runde. Die Auswertung finden Sie hier: Auswertung SEPA380 Jungfernflug ( 734 KB). Ab sofort können Sie selbst Zahlungen lostreten:  
  Hier finden Sie mehr Informationen SEBA380 ...  
     
  Herr Manger stellte die verschieden Interbankenzahlungssyteme von Deutschland, Schweiz, Großbritannien, USA, Kanada und Japan vor. Es wird mit einer Konsolidierung der Systeme in den nächsten Jahren zu rechnen sein.  
     
  Das IBM Payment Gateway bietet ein zentrales, browserbasiertes GUI zur Administration, Überwachung und Nachforschung für den gesamtem SWIFT FileAct Verkehr.  
     
  Single Window, flexible, scalable and reliable  
     
  Herr Wild zeigte auf, dass die Bankenwelt zunehmend Angriffen der organisierten Kriminalität ausgesetzt ist und sich davor schützen muss. Im Gegensatz zur Geldwäsche, ist bei einem betrügerischen Angriff auf die Bank, direkt das wirtschaftliche Ergebnis des Institutes betroffen.  
     
  Der Nachmittag hat dann ein ganz SEPA-abgewandtes Programm, das nicht desto trotz zu angeregten Diskussionen führte.  
     
  AGENDA  
     
 
TOP Uhrzeit Thema Referent
I 09:00-09:15 Empfang, Begrüßung, die nächsten Termine ABK Systeme
Herr J. Ortmann
II 09:15-10:00 Aktuelles aus den Projekten - Entwicklung nicht nur im Zahlungsverkehr ABK Systeme
Herr A. Gerhardt
III 10:00-10:30 Treasury in einem DAX-Konzern - Unterstützung durch Service-Büro EFiS Henkel
Herr M. Rommerswinkel
  10:30-11:00 Pause  
IV 11:00-12:00 Round Table
Nach dem Start - wie starten wir durch?
Deutsche Bundesbank
Moderation Herr A. Gerhardt unter Beteiligung von Bundesbank / EBA / SWIFT sowie BASF und Henkel
V 12:00-12:20 Auswertung Projekt "Jungfernflug" ABK-Systeme
Herr P. Hentzel
VI 12:20-12:40 Erfahrungen im Testverfahren bei Einführung eines ZV-Systems Martiner Unternehmensberatung
Herr T. Martiner
  12:40-13:00 Juristische Aspekte der Payment Service Directive (Zahlungsverkehrsrichtline) TU Chemnitz
Frau Dr. Manger-Nestler
  13:00-14:00 Mittagspause  
VII 14:00-14:30 Interbankenzahlungsverkehrssysteme - Entwicklungsstand und Perspektiven für Deutschland und Europa SachsenLB
Herr J. Manger
VIII 14:30-15:00 FileAct - Umsetzungen der IBM IBM
Herr M. King
  15:00-15:30 Pause  
IX 15:30-16:00 Pecunia non olet - Aktueller Stand zu Compliance und Geldwäsche Cellent Finance Solutions
Herr Wild
X 16:00-16:30 Ergebnisse der ZV-Woche Target2 und A2A ABK-Systeme
Herr M.Reichel
 
     
  Bitte vormerken: Das nächste Usermeeting findet am 19. Juni 2008 statt.