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Home SWIFT-Direktory - SSI -Standing Settlement Instructions-Initiative
 
 

SWIFT gab am 09. Februar 2011 mehrere neue Initiativen zur Reduzierung von Abwicklungsfehlern und zur Steigerung der Automatisierung der Standing Settlement Instructions (SSIs) bekannt. Eine von SWIFT und mehreren Banken in Auftrag gegebene Studie ergab, dass jährlich ca. 40 Millionen Fehler im Zahlungsverkehr, mit einem geschätzten Wert von 700 Millionen US-Dollar an Kosten für die Fehlerbehebung, durch nicht korrekte oder nicht vorhandene Kontrahentendaten/Stammdaten entstehen.

Mittels den neuen SSI-Initiativen möchte SWIFT eine schnelle Abwicklung, höhrere Effizienz und weniger Fehler im Settlement und bei Zahlungen den Kunden offerieren. Durch die SSIs-Initiativen werden die Vereinbarungen, und der Austausch der Kontrahendendaten zwischen zwei Finanzintermediären, geregelt. SWIFT stellt ein SSI-Directory weltweit zur Verfügung. Die hierzu eingesetzten Quellen und hochwertigen Auswahlstrategien, stellen sicher, dass die SSIs eines Instituts vollständig, korrekt und einfach zu matchen sind. Die SSI-Datenbasis für den Massenzahlungsverkehr soll zukünftig monatlich aktualisiert und zum abholen bereit gestellt werden. Die SSI-Datenbasis für das Treasury sowie Devisen- und Geldmarktgeschäfte werden voraussichtlich von SWIFT im November zur Verfügung gestellt. Das erstmals bei der SIBOS 2010 vorgestellte Diagnose-Programm schliesst den Reigen der neuen Initiativen. Dieser neue Diagnose-Service informiert den Auftraggeber über fehlerhafte Kontrahenten-SSIs in den Zahlungsverkehrsanwendungen und gibt die notwendigen Korrekturmassnahmen bekannt.

Die EFiS EDI Finance Service AG wird diese obengenannten Services unterstützen und weitere Daten sowohl den Banken als auch den Unternehmen (Corporates) zur Verfügung stellen. Nach Aussagen von Armin Gerhardt, CEO von EFiS, führt das Fehlen von verlässlichen Kontrahentenstammdaten nicht nur bei Banken sondern auch bei Unternehmen zu fehlerhaften und nicht ausführbaren Transaktionen. Durch die Behebung dieser Fehler entsteht ein immenser Zeit- und Kostenaufwand. Diese Kosten könnten die Banken und Unternehmen einsparen, wenn umfangreiche Kontrahentenstammdaten vorhanden sind.

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